Wenzel Prager Bierstuben eröffnen in Chemnitz

Nun ist es amtlich: Nachdem bereits im Spätherbst erste Gerüchte die Runde machten, setzten die Geschäftsführer der Wenzel Prager Bierstuben am heutigen Montag ihre finale Unterschrift unter den Vertrag mit der GGG. Die böhmisch-tschechische Gastronomie wird bis zum Sommer in die Räume des ehemaligen „Café Central“ in den Rathaus Passagen einziehen.

Wenzel Chemnitz - Blick in den zukünftigen Wenzel

Wenzel Chemnitz - Blick in den zukünftigen Wenzel

„Mit der Eröffnung eines Wenzel in Chemnitz liebäugeln wir schon sehr, sehr lange“, erklärt Geschäftsführer Michael Möckel. „Wir waren vor Jahren schon einmal kurz davor, hier ein Restaurant zu eröffnen, das scheiterte jedoch kurz vor Vertragsfinalisierung. Seitdem gab es immer wieder interessante Objekte, die wir uns angeschaut haben, aber erst die Rathaus Passagen haben uns überzeugt.“

Dass die Ecke am Jakobikirchplatz mit drei verschiedenen Mietern innerhalb der letzten zwei Jahre keine einfache ist, weiß man im Wenzel-Firmensitz in Dresden. Dennoch ist sich Möckel sicher, dass es weniger um die Lage geht, als um das Konzept: „Unsere Restaurants haben selten eine 1A-Lage. Dennoch sind wir uns aufgrund unserer treuen Chemnitzer Gäste in anderen Filialen sicher: Der Wenzel gehört nach Chemnitz! Wir sind davon überzeugt, dass unser Konzept stimmig ist und wir vor dem Standort keine Angst haben brauchen.“

Wenzel Chemnitz - Blick auf die zukünftige Bar

Wenzel Chemnitz - Blick auf die zukünftige Bar

Umbau als Herausforderung

Nach der Vertragsunterzeichnung stehen nun dringend nötige Umbauarbeiten auf dem Plan. Der typische Wenzel-Stil – mit viel Holz und warmen Farben – soll so gut wie möglich umgesetzt werden. Dies wird eine Herausforderung, da die Räume in den Rathaus Passagen von kühlen Glas- und Stahlflächen dominiert werden. Für die Gestaltung der Gasträume zeichnet erneut Aleko Adamia verantwortlich. Der aus Tiflis stammende georgische Maler und Kunsthochschul-Professor verlieh bereits den anderen sechs Wenzel-Standorten ihre typische Farbe – mit vielen warmen Tönen und eindrucksvollen künstlerischen Geschichten.

Vor dem zukünftigen Wenzel am Jakobikirchplatz

Vor dem zukünftigen Wenzel am Jakobikirchplatz

„Aleko lässt sich bei jedem Wenzel neu inspirieren und bringt seine neusten Ideen ein. Da er bei jedem Restaurant noch besser sein will, wissen wir schon jetzt, dass er in Chemnitz noch eindrucksvollere Bilder an die Wand bringen wird, als in den anderen Standorten“, sagt Möckel über den Einsatz von Adamia in Chemnitz.

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